Konzert-Veranstaltungsorganisation in der Gassmühle. Hier: Konzept i.R. der VO … zur Eindämmung... des Coronavirus

26.5.2021 Aktuell: Vorzulegen (zeigen) ist ein aktueller negativer Corona-Test, oder ein Impfausweis mit dem Nachweis der Impfung gegen Corona, oder die Bescheinigung der Behörde über die Genesung von einer Corona-Infektion.

Zwischen den Teilnehmern wird ein Mindestabstand von 1,5 m bei Personen, die nicht im gleichen Hausstand wohnen, eingehalten. Der Veranstalter wirkt darauf hin, indem er darüber am Eingang informiert und die Sitzmöglichkeiten entsprechend formiert sind. Bitte stellen Sie die Stühle nur nach Rücksprache mit dem Veranstalter um.

Alle Besucher der Veranstaltung müssen nach dem Konzert erreichbar sein, um auskunftsfähig zu sein, falls es zu einem Infektionsgeschehen kommt und behördliche Nachfragen bedient werden können. Die Erfassung der personenbezogenen Daten (Name, Vorname, Adresse, Telefonnummer) erfolgt über Anwesenheitslisten. Die Listen werden mind. 2 und max. 4 Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet. 

Alle Besucher werden am Eingang nach Erkältungs- und anderen Symptomen befragt. Die Teilnehmenden werden befragt, ob sie innerhalb der letzten 14 Tagen aus Gebieten zurückgekehrt sind, die als Risikogebiete gelten. Ebenso, ob sie Kontakt zu solchen oder infizierten Personen hatten. Sollte dies so sein, dürfen sie nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

Alle Besucher erhalten Informationen über Händedesinfektion, korrektes Husten- und Nies-Verhalten (bitte auf die Erde niesen und husten) sowie über die einzuhaltenden Abstände zu den Mitmenschen. Diese Informationen erfolgen regelmäßig auch über die Durchsage.

Allgemeine Hygieneregeln: 

Verstärktes Hygiene- und Reinigungsregime. Die Toilette und andere Bereiche, die in Kontakt mit den Besuchern kommen, werden häufig desinfiziert.

Warteschlangen vermeiden Sie bitte. Sollten diese entstehen, haben sie Geduld. Sie können auch während des Konzerts zur Toilette oder zum Imbiss gehen. Der Veranstalter ist angehalten, entstehende Schlangen aufzulösen.

Es erfolgen regelmäßig verbale Informationen über die oben stehenden Maßnahmen und Aushänge.

Dieses Konzept gilt für alle Veranstaltungen, für die und solange ein solches im Rahmen der o.g. Verordnungen vorgeschrieben ist. 

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7.6.21

Einen herzlichen Dank an die vielen verständnisvollen Gäste, die geduldig nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind bzw. einen negativen Test vorlegen oder vor Ort durchführen. Es gab allerdings auch viele Gesten des Unverständnis und Kopfschütteln einiger Gäste wegen der Maßnahmen, Einige sind einfach kopfschüttelnd und wortlos wieder fort gegangen, das finde ich sehr schade. Es entstand der Eindruck, dass wir für diese Maßnahmen bestraft werden sollten, dazu möchte ich ein paar Worte äußern. 

Noch im vergangenen Sommer, also im Jahr 2020 gab es nicht genügend Testmöglichkeiten, um eine Infektion festzustellen oder auszuschließen. Die Tests waren teuer und viel zu wenig vorhanden. Inzwischen hat sich diese Situation glücklicherweise entspannt. Alle erinnern sich, dass im November die Gastronomie und Kultur ihre Angebote einstellen mussten. Und obwohl bereits von vielen Veranstaltern vorhergesehen war, dass dies nicht helfen würde, gab es diesen ersten vierwöchigen Lockdown für eine Branche, die ohnehin schon gebeutelt war. Die Kultur fühlte sich von der Politik bestraft. Unsere Gäste blieben fern. 

Heute haben wir genügend und erschwingliche Testmöglichkeiten. Unsere Gäste können relativ sicher sein, dass sie nicht in einem Hotspot der Infektionen sitzen und damit sich selbst und ihre Angehörigen und Mitmenschen schützen. Jedoch werden heute die Kultur-Einrichtungen und Gastronomen mit einer gewissen Überdrüssigkeit einiger Mitmenschen konfrontiert. Daher diese Worte, die Verständnis wecken sollen. 

Die Tests sind gesetzlich vorgeschrieben. Niemand, der diese Regelung durchsetzen muss, hat diese Regeln beliebig erfunden, um seine Gäste damit zu quälen. Dabei sind wir Dienstleister sehr froh, dass wir überhaupt wieder Kultur und kulturelles Leben organisieren können, für viele Beteiligte ein dringend notwendiger Schritt nach so langer Zeit der erforderlichen Untätigkeit. Einige unserer Gäste haben zu Hause Pflegebedürftige oder chronisch Kranke zu versorgen, die eine Infektion mit dem Virus wahrscheinlich nicht überleben würden.

Es wäre schön, wenn sich jeder, der sich dieser Tests verweigert, einfach kurz die einfache Frage stellt, was ihn gerade daran hindert, dieses kleine bezahlbare Stück Sicherheit mit zu tun und sich sagt: wir ALLE haben uns diese Pandemie nicht gewünscht. 

Am erstaunlichsten fand ich übrigens die Aussage eines Testverweigerers, dass er ja im Falle eines positiven Testergebnisses für eine lange Zeit "aus dem Verkehr gezogen" würde. Hier wird mir deutlich, dass die Gefahr, in der sich alle Menschen befinden, noch immer nicht allen Menschen klar geworden ist. Jeder soll bitte seine eigene Meinung haben dürfen. Jeder möge nicht diejenigen, die diese Maßnahmen aus existenziellen Gründen durchführen müssen, dafür verantwortlich machen. Das ist zu kurz gedacht! Es erinnert mich an die Kinder, die glauben, nicht gesehen werden, wenn sie die Hände vor die Augen halten. 

Alles Gute!